Sonntag, 29. Januar 2017

Lesung in der Fünte Mülheim

Heute hatte ich eine sehr schöne Lesung in der Fünte in Mülheim. Es war ein Literaturfrühstück. Für das Frühstück sorgte Fünte Chef Frank alias Francis Brown. Für die Literatur sorgten Asmodina Tear und ich.
Im ersten Teil stellte ich Karl Mays magischen Orient vor und las meine Geschichten "Das Vermächtnis des Kara" und "Durchs wilde Ernstthal". Nach Asmodinas Vampir-Historien-Roman entführte ich dann in die Science Fiction. Meine Minigeschichten "Die Poesie des Todes" und "Auerbachs Keller" kamen sehr gut bei den Zuhörern an. Dann las ich noch einen Ausschnitt aus "Koloss im Orbit". Die Zeit von 11 Uhr bis 13:30 Uhr war viel zu schnell um. Es war ein gelungener Vormittag. Ich freute mich, dass auch Werner Zapp und Raniera Spahn unter den Gästen waren, die am 2. März meine Gastgeber in Duisburg sein werden.










Donnerstag, 19. Januar 2017

Fraktale in Entropie

Meine phantastische Story Fraktale ist in der Erstausgabe des Schweizer Magazins Entropie - Magazin für erzählende Medien erschienen. Am Samstag, den 11. Februar 2017 findet ab 18 Uhr im Gallus Pub, Metzgergasse 13, 9000 St. Gallen die Vernissage statt, wo das Magazin dem Publikum präsentiert wird. Ich kann daran leider nicht teilnehmen, da das doch ein bisschen weit für mich ist. Doch ich hoffe, dass das Magazin großen Anklang findet.

Zu bestellen bei Amazon



Leseprobe

Mittwoch, 23. November 2016

Der Traum im Traum

Es geht Schlag auf Schlag:

Es ist noch eine weitere Phantastische Miniatur erschienen. "Der Traum im Traum" ist im klassischen Miniaturen-Stil. 19 Autoren haben wieder 26 Texte mit jeweils ca. 750 Wörtern Umfang geschrieben. Das Thema erschließt sich schon aus dem Titel: Die Geschichten sollen mindestens drei miteinander verschachtelte Existenz- oder Wahrnehmungsebenen enthalten. Es geht also neben der Realität noch um einen Traum im Traum, der vielleicht die Realität ist?


Meine Story heißt: "Das Frühstücksei".

Viel Spaß beim Lesen



Dienstag, 22. November 2016

Weiße Hölle

Eine neue Phantastische Miniatur ist da. Herausgegeben von Friedhelm Schneidewind. Das Besondere daran ist diesmal, dass die Geschichten länger sind und, dass jede Geschichte mit den selben Sätzen beginnt. Also, lasst euch überraschen, wie phantasievoll die 7 Autoren (Maike Braun, Ju Honisch, Hans Jürgen Kugler, Alexander Röder, Friedhelm Schneidewind, Ansgard Schwarzkopf und ich) den gleichen Anfang weiter gesponnen haben.
Zu beziehen sind die Heftchen über die Phantastische Bibliothek Wetzlar.



Meine Story
 beginnt, wie alle Geschichten mit folgenden Worten und heißt

DSDSH

Das Schlimmste war das Weiß. Dieses kalte, harte, glitzernde Weiß, das selbst durch die geschlossenen Augenlider drang und einen aufzusaugen schien, das Ich schrumpfen ließ zu einem unbedeutenden Pünktchen, bis die eigene Existenz fast vergessen war. Dagegen verblasste selbst die trockene Kälte, die in die Wangen und die Nase biss, die Lippen aufreißen und seine Augen tränen ließ. In den wenigen Augenblicken, da er es schaffte, diese zu öffnen, konnte er vor sich im Schneetreiben die Konturen einer Brücke erahnen. Er hatte sie sich als Ziel ausgesucht, ohne zu wissen, warum oder wohin ihn das führen würde, aber es war der einzige Fixpunkt in dieser weißen Hölle. Seit er vor einiger Zeit in dieser weißen Einöde aufgewacht war, versuchte er sich an irgendetwas zu erinnern, einen Sinn in all dem zu finden, doch vergeblich.
Wenn er nur wüsste, wer er war – und wo – und warum hier. Ob dies alles überhaupt echt war?
Die Brücke überspannte einen breiten Spalt, fast schon eine Schlucht, sie kam ihm seltsam vertraut vor, wie auch die Figuren, die die Brücke säumten. In der Ferne schien sich etwas zu bewegen.
...

Mittwoch, 16. November 2016

Schackeline trifft Günner

Nachdem ich der SF gerade ein bisschen fremd gehe und einen Ausflug in die Fantasy mache, habe ich nun auch noch eine kleine Satire für euch. Als Gast-Autorin durfte ich in Günner Mambralleks neuestem Werk "Wat willze?" zwischen den vielen originellen Ruhrpottgeschichten meine kleine Hochdeutschgeschichte "Die Badehose" veröffentlichen. Danke Volker.
Und jetzt dürft ihr das Buch natürlich kaufen!
Erschienen im Edition Paashaas Verlag.






Leseprobe


Wat willze?

Ich sollte ma bissken weniger rummeckern und die Dingens einfach so hinnehmen wiese sind? Hömma, dat hätten die da oben wohl gerne: Dat wir gemeinet Volk die Klappe halten, malochen bis inne Kiste und die einfach machen lassen. Weisse wat? Ich denk gaa nich dran! Und gezz, wo da letztens son Riesentheater ummen bekannten Fernseh-Satiriker zugange waa, der sich ma erlaubt hat, en bissken kritisch über ein Herrscher aussen Land im Osten von Europa wat loszulassen, hömma, gezz ers recht!
Gibt ja genuch Klamotten, die irgenswie nich so ganz richtich sind – inne große Politik genauso wie innet normale Leben. Und solange et Leute gibt, die dat genauso sehn und meine Büchskes lesen, werd ich auch weiter die Schnüss aufmachen und aufpinnen, wat uns Menschen im Ruhrpott so allet aufen Zwirn geht. Und davon gibtet ja inne Welt mehr wie genuch. Also hab ich inne letzten Monate ma wieder en bissken die Klüsen offengehalten, reichlich gesammelt und da is dann gezz dat dritte Büchsken bei rausgekommen.
Jau, und dann wünsch ich euch gezz viel Spässken beim Lesen und dat der eine oder andere vielleicht auch en bissken wat am Nachdenken kommt. Auch bei die kleine Geschichte von meine Autorenkollegin und Faxenbuch-Freundin Schackeline, die so dermaßen toffte aussen Leben is, dat ich se euch nich vorenthalten will.
Glückauf!

Wat willze - Ruhrpott-Geschichten
Volker Kosznitzki
ISBN: 978-3-945725-93-1
Paperback, Format: 13,5 x 21,5 cm
152 Seiten
Neuerscheinung November 2016
Edition Paashaas Verlag
www.verlag-epv.de
€ 11,95

Montag, 31. Oktober 2016

Halloween-Aktion: Die Galerie des Herrn Mevis Tofeles

Heute ist Halloween. Deshalb "schenke" ich euch eine Gruselgeschichte. Nur heute gibt es meine gesamte Story "Die Galerie des Herrn Mevis Tofeles" aus dem Ebook "Magische Realitäten" hier zu lesen. Ab morgen nur noch als kleine Leseprobe. Also viel Spaß beim Lesen und über einen Kommentar würde ich mich freuen.




© Jacqueline Montemurri

Die Galerie des Herrn Mevis Tofeles

David Cutter bereute, dass er den Highway verlassen hatte, um billiger zu tanken. Denn er gondelte jetzt schon seit fast einer Stunde durch die ländliche Umgebung, ohne die ausgeschilderte Tankstelle gefunden zu haben. Es war so dunkel, wie es fern jeder Großstadt kurz vor Mitternacht nur sein konnte. Der Scheinwerferkegel seines nagelneuen Sportwagens beleuchtete brüchigen Asphalt. Das Klackern der Räder – hervorgerufen durch die zahlreichen Risse und Schlaglöcher - wurde immer rhythmischer und wirkte einschläfernd. Seine Gedanken schweiften zu Lucille.
Diese Frau machte ihn verrückt. Sie war kein Model - nein, gewiss nicht. Doch mit ihrer kecken Art wickelte sie ihn immer wieder um den Finger. Aber sie konnte auch bei jeder Kleinigkeit an die Decke gehen. So war es vor fünf Tagen gewesen. David konnte sich schon gar nicht mehr an den Auslöser erinnern. Ein Wort gab das andere und so hatte Lucille ihre Sachen gepackt und war zu ihrer Mutter gefahren. Seit dem herrschte Funkstille. Zuerst hallte in David die Wut über ihren Ausraster wider und er genoss die Ruhe in seinem Apartment mit Blick auf den Lake Michigan. Schließlich jedoch begann er Lucille zu vermissen. Obwohl er sich sicher war, dass ihn dieses Mal keine Schuld traf, machte sich Reue in ihm breit. Er warf ein paar Sachen in den Koffer, stieg in den Sportwagen und war fest entschlossen, ihr 2000 Meilen bis nach Seattle hinterher zu fahren.
Nun rollte der Wagen durch die Dunkelheit und er wusste schon gar nicht mehr, ob er sich noch in Montana oder schon in Idaho befand. Die Straße, die eher einem Waldweg glich, schlängelte sich durch ein Tal. Zu seiner rechten beleuchteten die Schweinwerfer eine steile Felswand und nach links schien das Gelände zu einem Fluss hin abzufallen. In der dunklen Frontscheibe sah er Lucills Gesicht ...

... Das Reh kam so überraschend in den Lichtkegel gesprungen, dass Cutter unüberlegt am Lenkrad riss. Erst danach trat er das Bremspedal durch. Der Wagen kam ins Schleudern, schlitterte seitwärts die Straße entlang. Die Räder blockierten und das Fahrzeug rutschte links den Abhang hinunter. Der Airbag sprang Cutter ins Gesicht. Dann war es still.
Geschockt saß der Mann hinter dem Steuer und lauschte seinem hämmernden Herzschlag.
„Verfluchter Mist!“ Seine Stimme wirkte heißer. „Dieses Weib bringt mich noch ins Grab.“ Er erhob den Kopf, nickte in verschieden Richtungen, um die Funktion des Genicks zu prüfen. Es schien keinen Schaden genommen zu haben. Er presste wütend die Lippen aufeinander und versuchte den Motor zu starten. Doch das Auto gab keinen Mucks mehr von sich. Zudem hatte es eine beängstigende Schräglage. David Cutter betätigte den Türgriff und die Tür schwang im Sog der Schwerkraft auf. Der Mann befreite sich ungeschickt aus dem Wagen. Es war stockdunkel. In einem Fach an der Innenseite der Fahrertür ertastete er eine kleine Taschenlampe. Der Lichtstrahl reichte nicht weit, doch er vermittelte ihm ein klein wenig Sicherheit. Vorsichtig tastete er sich zum Kofferraum und holte sein Gepäckstück heraus. Was nun? Er lauschte in die Dunkelheit der Rockys. Links unter sich hörte er eindeutig das Rauschen eines Flusses. Also beschloss er, die Böschung zu erklimmen und die Straße wieder zu erreichen. Mit der Taschenlampe zwischen den Zähnen und dem Koffer in der einen Hand kletterte er ungeschickt und keuchend hinauf. Der Boden bot ein paar starke Grasbüschel, an denen er sich beim Klettern festkrallte. Es roch nach feuchter Erde und irgendwie nach Tier. Die Angst, ein Bär könnte auf ihn lauern, beschlich ihn und trieb ihn vorwärts. Endlich erreichte er den bröckligen Asphalt. Erleichtert atmete er durch. Mit dem winzigen Lichtstrahl der Taschenlampe suchte er nach Orientierung – vielleicht einem Schild, das ihm den Weg weißen könnte. Aber da war nichts, außer ein paar leuchtende Augen im Gebüsch. Er zuckte zusammen, behielt aber die Nerven. Die Augen waren sehr weit unten. Es konnte also nur ein kleines Tier sein, eine Katze wo möglich. Er stampfte mit dem Fuß auf und die Augen verschwanden, begleitet von einem Rascheln.
Das Licht der Lampe begann zu flackern. Er schlug sie kurz gegen den Koffer und der Strahl war wieder heller. Da er auf der Fahrt hierher weder ein Haus noch einen Wegweiser zu irgendeiner Ortschaft gesehen hatte, beschloss er, die Straße weiter entlangzugehen und nicht umzukehren. So stolperte er über die holprige Waldpiste mit einem Koffer in der einen und einem winzigen flackernden Lichtstrahl in der anderen Hand durch die Finsternis. Das Rauschen des Flusses schien ihm leiser zu werden. Doch das Rascheln um ihn herum glaubte er noch deutlicher zu vernehmen. Seine Nackenhaare stellten sich auf und seine Fantasie ließ Trugbilder durch den Schein der Taschenlampe huschen, bis dieser schlagartig erstarb. Nervös schlug Cutter die Lampe gegen den Koffer. Der Lichtschein war jedoch unwiederbringlich erloschen. Nun begann die Panik langsam in ihm aufzusteigen. Zuerst beschleunigte sie seine Schritte, dann seine Atemfrequenz und schließlich den Herzschlag. Er rannte und keuchte und stolperte. Sein Körper fiel nach vorn und als der Kopf auf einem Stein aufschlug, erloschen die Lebenslichter in seinem Gehirn.

...


Die Aktion ist vorbei und somit gibt es den Rest der Geschichte für nur 2,99 € in der Anthologie "Magische Realitäten" zu lesen sowie 22 weitere Geschichten von 16 weiteren super tollen Autoren.

Donnerstag, 27. Oktober 2016

BuCon in Dreieich 2016

Dieses Jahr war ich am 22.10.16 wieder auf dem BuCon. Ich habe viele Freunde getroffen und einige Kollegen endlich mal persönlich kennengelernt. Interessant war der Vortrag "Future life" von Thomas LeBlanc, der zudem als Gründer und Leiter der Phantastischen Bibliothek Wetzlar den Ehrenpreis für sein Lebenswerk erhielt. Auch die Lesung von Markus Heitz war super. Ich hatte selbst auch die Gelegenheit beim Karl-May-Panel Auszüge aus meiner Geschichte "Das Vermächtnis des Kara" zu lesen. Hier folgen ein paar Fotos:

Ich las aus "Das Vermächtnis des Kara" aus der Antho "Auf phantastischen Pfaden"

Marlene Moreau und Olaf Kemmler von EXODUS

Endlich mal Achim Mehnert kennengelernt

Tom Daut

Frank G. Gerigk

Ich freue mich immer, Olaf Kemmler zu treffen.

Ein guter Freund: Rico Gehrke

Ben B. Black ist ein echt netter Kerl

Die Lesung von Markus Heitz hat mich animiert sein Buch zu kaufen.

Mein Fast-Nachbar Axel Kruse

Mit Thomas LeBlanc arbeite ich gerade am Karl-May-Projekt

Alexander Röder, der 1. Ritter - äh Autor - von KMMO

Die gute Seele des Cons: Birgit "BiFi" Fischer.
Diesmal haben wir keine Wassermelonen getragen.

Das Con-Team erhält den Kurd Laßwitz Preis

Thomas LeBlanc erhält den Preis für sein Lebenswerk.

Mittwoch, 26. Oktober 2016

Frankfurter Buchmesse 2016

Dieses Jahr war ich zum ersten Mal auf der Frankfurter Buchmesse. Wow, das ist ja eine riesige Veranstaltung. Ich war am Freitag dort zu gegen, da wir "Magische Orient"-Autoren uns am Karl-May-Verlags-Stand treffen wollten.




Ich habe mich sehr darüber gefreut, Tanja Kinkel persönlich kennen zu lernen. Wir schreiben gerade zusammen an einem der Romane dieser neuen Fantasy-Reihe. Es war sehr interessant, sich mit ihr auszutauschen.
Tanja Kinkel und Jacqueline Montemurri

Tanja Kinkel, Thomas Le Blanc, Jacqueline Montemurri

Auch mit den anderen Autoren des Projektes, die sich eingefunden hatten, habe ich nette Gespräche geführt. Wir kannten uns schon vom Autoren-Treffen in der Phantastischen Bibliothek Wetzlar: Alexander Röder, Thomas Le Blanc, Kai Focke und Monika Niehaus.


Alexander Röder, Jacqueline Montemurri

Birgit "BiFi" Fischer vom SFCD kam auch noch vorbei. Wir machten Fotos und hatten jede Menge Spaß.


Birgit Fischer und Jacqueline Montemurri

Am Stand des BVjA bin ich auf Regine Bott gestoßen und habe die Bücher von Brina Stein und Petra Schulz entdeckt.



Rico Gehrke (Verleger) und Peggy Weber (Herausgeberin) von "Das Licht von Orion" waren auch anwesend. Selbst die Anthologie konnte ich in einem Regal entdecken.



Ich hatte auch ein nettes Zusammentreffen mit meinem Agenten Harald Kiesel von der CastleGate Agency und Andreas Eschbach. Es war ein interessantes Gespräch.

Harald Kiesel und Jacqueline Montemurri

Harald Kiesel und Jacqueline Montemurri

Jacqueline Montemurri und Andreas Eschbach

Und zu guter Letzt bin ich noch auf Ursula Poznanski, Arno Strobel und Markus Heitz getroffen.
Es war ein wirklich interessanter Tag.

Arno Strobel, Jacqueline Montemurri, Ursula Poznanski

Jacqueline Montemurri, Markus Heitz