Weiße Hölle

Eine neue Phantastische Miniatur ist da. Herausgegeben von Friedhelm Schneidewind. Das Besondere daran ist diesmal, dass die Geschichten länger sind und, dass jede Geschichte mit den selben Sätzen beginnt. Also, lasst euch überraschen, wie phantasievoll die 7 Autoren (Maike Braun, Ju Honisch, Hans Jürgen Kugler, Alexander Röder, Friedhelm Schneidewind, Ansgard Schwarzkopf und ich) den gleichen Anfang weiter gesponnen haben.
Zu beziehen sind die Heftchen über die Phantastische Bibliothek Wetzlar.



Meine Story
 beginnt, wie alle Geschichten mit folgenden Worten und heißt

DSDSH

Das Schlimmste war das Weiß. Dieses kalte, harte, glitzernde Weiß, das selbst durch die geschlossenen Augenlider drang und einen aufzusaugen schien, das Ich schrumpfen ließ zu einem unbedeutenden Pünktchen, bis die eigene Existenz fast vergessen war. Dagegen verblasste selbst die trockene Kälte, die in die Wangen und die Nase biss, die Lippen aufreißen und seine Augen tränen ließ. In den wenigen Augenblicken, da er es schaffte, diese zu öffnen, konnte er vor sich im Schneetreiben die Konturen einer Brücke erahnen. Er hatte sie sich als Ziel ausgesucht, ohne zu wissen, warum oder wohin ihn das führen würde, aber es war der einzige Fixpunkt in dieser weißen Hölle. Seit er vor einiger Zeit in dieser weißen Einöde aufgewacht war, versuchte er sich an irgendetwas zu erinnern, einen Sinn in all dem zu finden, doch vergeblich.
Wenn er nur wüsste, wer er war – und wo – und warum hier. Ob dies alles überhaupt echt war?
Die Brücke überspannte einen breiten Spalt, fast schon eine Schlucht, sie kam ihm seltsam vertraut vor, wie auch die Figuren, die die Brücke säumten. In der Ferne schien sich etwas zu bewegen.
...

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